Rückersdorfer
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Der karstkundliche Wanderpfad bei Neuhaus an der Pegnitz

Unsere diesjährige Wanderung folgte einem Klassiker in unserer Region.
Bereits 1936 eingeweiht und 2002 von Fränkischen Albverein perfekt neu markiert, folgten wir dieses Mal bei optimalem Wetter einem gut 13 km langen Rundweg mit Start und Ziel in Neuhaus.

 
Der Wanderer wird auf dem Weg an insgesamt zehn Stationen mit interessanten und nicht alltäglichen Informationen versorgt. Ein fundierter Blick in die wechselvolle geologische Entstehungsgeschichte unserer Region war so wieder einmal möglich.
Die Vegetation war dieses Jahr wegen des langen Winters noch etwas zurück und die Albhochfläche mit Blütenpflanzen noch etwas sparsam.
Für den Einen oder Anderen sicher ein Anlass die Wanderung noch mal zu machen. Man kann sie übrigens ohne weiteres auch in umgekehrter Richtung gehen und erhält ganz neue Einblicke.
Auf der fünfstündigen Wanderung und in der Mittagspause war unter den Teilnehmern wieder Gelegenheit sich rege auszutauschen.
Trotzdem blieben die naturkundlichen Höhepunkte am Wegesrand nicht unentdeckt. Dafür sorgte wieder Andreas Ellner, der seit Jahren die Führung der Wanderungen der RUW innehat.
Wer dabei war, genoss auch die Ruhe in einem Trockental auf der Albhochfläche oder bekam das Gruseln angesichts der Opfer von Schlachten zwischen Bayern und Franken, die ihr Ende in den Windlöchern von Karsthöhlen fanden. Jeder Teilnehmer hat nun auch einen Ponor in natura gesehen. Ach Sie wissen nicht was das ist?
Kein Problem, kommen Sie einfach beim nächsten Mal mit.
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